Der Postweg ins Haus wird meistens als eine Sendung gedacht und ist keine. Ein Serienbrief an ein Mehrfamilienhaus mit dreissig Parteien sind dreissig Sendungen, dreissig Blätter und dreissig Kuverts. B-Post kostet rund einen Franken je Haushalt, das sind also etwa dreissig Franken Porto, und das Porto ist dabei der kleinere Teil.
Dazu kommen Druck, Falten, Kuvertieren und Frankieren. Das ist keine grosse Arbeit je Sendung, aber sie fällt bei jeder an, und sie fällt bei jedem Aushang wieder an.
Rechnen Sie mit Ihren Zahlen
Die Annahmen, änderbar
- Sendungen im Jahr
- 2400
- Porto
- CHF 2'400
- Druck
- CHF 240
- Arbeitszeit
- CHF 1'600
- Postversand im Jahr
- CHF 4'240
- Quartiero-Lizenz im Jahr
- CHF 3'600
Eine Schätzung. Belegt ist davon das Porto, die drei anderen Annahmen sind Ausgangswerte und stehen oben zum Ändern.
Was die Zahl nicht sagt
Sie vergleicht laufende Kosten mit laufenden Kosten, also Porto gegen Lizenz. Der Kaufpreis des Bildschirms und die einmalige Aufschaltung stehen nicht darin.
Bei Kauf plus Lizenz rechnet sich der Bildschirm ungefähr mit einem Serienbrief im Monat. Beim Rundum-Paket braucht es mehr, und dort trägt eher die eingesparte Arbeitszeit als das Porto. Das gehört dazugesagt, sonst stimmt die Rechnung nur für einen der beiden Wege.
Der teurere Teil steht in keiner Rechnung
B-Post braucht zwei Tage. Für den Lift, der heute steht, für das Wasser, das um 14 Uhr abgestellt wird, und für den Handwerker, der auf morgen verschiebt, ist der Postweg schlicht nicht da. Genau die Information, die zählt, kommt zu spät oder gar nicht.
Was daraus folgt, taucht später als Anruf auf, als zweite Anfahrt eines Handwerkers, oder als Reklamation in der Nebenkostenabrechnung, weil ein Ablesetermin geschätzt werden musste. Diese Posten lassen sich nicht seriös beziffern, und darum stehen sie im Rechner nicht. Sie sind trotzdem da.
Was Quartiero kostet, steht auf der Preisseite. Zu den Preisen